Mittwoch, 7. August 1985

"Irgendwo im Weltraum, fern der Erde, lag ein Planet."

Irgendwo im Weltall, fern der Erde, lag ein Planet. Auf diesem Planeten spielt unsere Geschichte, in einem Landstrich, in dem es keine Gesetze gibt, sondern nur friedliche Übereinkünfte. Unsere Geschichte beginnt in Vengam, einer Hafenstadt, die zum Teil einmal in Gaunerhand war.
- Thorsten Reimnitz, "Das Portal der Welten"

Die Geburtsstunde des "Phantastischen Projekts" ist der 7. August 1985. An diesem speziellen Tag hielt sich der damals gerade 15 Jahre alt gewordene Thorsten Reimnitz in seiner Geburtsstadt zu Besuch auf. Bei einem Einkaufsbummel kauft er neben anderen Dingen eines der chinesischen Tagebücher, wie sie damals Mode waren.



Zurück vom Einkaufen setzt er sich hin und beginnt, drauflos zu schreiben von einem Sonnensystem fern der Erde, das den Namen Acels trägt. Die Helden der ersten Stunde heißen Bhelghor, Djadyr, Arn, Magu und Ragon. Ihre Aufgabe ist es, Vengam zu verteidigen. Dabei entdecken sie ein geheimnisvolles Portal, das die Angreifer benutzen, und das in eine fremde Welt führt.


Die Geschichte beginnt wie eine Fantasy-Geschichte, wird aber sehr schnell Science Fiction. Für Reimnitz ist es der Anfang von etwas, das ihn nicht mehr loslassen wird, die Geschichte enthält bereits Elemente, die sich später in seinen Werken wiederfinden. So ist das Sonnensystem Acels einer der Schauplätze des ASTROCOHORS-Konzepts, während die Figur Bhelghor der Prototyp eines Quysthali ist.


Was Reimnitz auch nicht mehr loslassen wird, ist die Begeisterung für Notizbücher, in denen er Gedanken und Ideen niederschreibt, die sich in den kommenden Jahren immer mehr zu einem großen, ganzen verfestigen.